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  • nächste Stadt: Carcassonne / nächster Ort: St. Polycarpe [Geoportail]
  • GPS: 43.024510, 2.304461 / +43° 1' 28.24", +2° 18' 16.06" [ca. 20m]
  • geförderte Rohstoffe: Kupfer / Fördermenge: k.A.
  • Weiteres: der obere Abschnitt der Mine ist problemlos zu Erkunden.

Knapp 4 Km südöstlich von Limoux liegt der kleine Ort St. Polycarpe. Wir folgen der D129 bis in den Ort und biegen vor der Kirche rechts auf eine kleinere Verbindungsstrasse ab.


Mine St. Polycarpe

Die schmale Strasse gabelt sich auf den nächsten km mehrfach und wir fahren Richtung Pierrou weiter. Von hier geht es nun über Pisten den Berghang hinauf. Auf der letzten Wegstrecke geht es dann quer durch den Wald.

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Eine Orientierung ist hier ohne Hilfsmittel nur schwer möglich. Nach einiger Zeit erreichen wir dann eine Senke, an deren Ende sich der Zugang zur Mine befindet(Bild 1). Geradeaus führt ein Stollen weiter. Zu linker Seite geht es in einer Spalte Abwärts(Bild 2).

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Wir folgen zuerst dem Stollen. Nach etwa 25m taucht vor uns eine ehemalige Konstruktion auf, in der sich eine Tür befand.

Dahinter geht es immer tiefer in den Berg. Nach ca. 100m gabelt sich der Stollen. Rechts befindet sich eine Abbauzone. Geradeaus verläuft der Stollen schräg abwärts und endet nach knapp 25m. Die Linke Abzweigung lässt sich etwas weiter verfolgen.

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Die Spalte links im Eingangsbereich führt ebenfalls weiter in den Berg. Doch Vorsicht!
Örtliche Legenden, dass in dieser Mine einst Gold abgebaut wurde, erweisen sich als wenig zutreffend und sollen vermutlich die lokale Historie aufwerten.

Sommer 2015 - wir sind zurückgekehrt, um den unteren Minenabschnitt zu erkunden.
Bereits einige Jahre zuvor hatte ich das obere Tunnelsystem erforscht. Den links abwärts führenden Schacht hatte ich mangels nicht vorhandener Ausrüstung gemieden. Wie bereits Jahre zuvor war das eigentliche Problem den Zugang wieder zu finden. In der extrem steilen und zugewachsenen Hanglage ohne Pfad und Weg keine leichte Aufgabe. Doch nach einer halben Stunde im Zielgebiet ist es dann geschafft. Diesmal ist Martin dabei und wir haben unsere komplette Kletterausrüstung den Berg hochgeschafft.
Schnell ist die Seitführung verlegt und es geht abwärts. Martin drängelt sich vor und verschwindet im Schacht. Nach einer Weile tönt es von unten, "hier geht es nicht weiter - der Schacht endet".
Leicht gefrustet lege ich meine Kletterausrüstung an und warte bis Martin wieder oben ist. Danach mache ich mich abwärts. Nach etwa 7m habe ich den Grund des Schachts erreicht. Auf dem Weg abwärts bin ich mehreren Feuersalamandern begegnet. Dann stehe ich auf einem Schutthaufen am Grund des Schachtes. Und tatsächlich. Es sieht schlecht aus. Allerdings verfüge ich über deutlich mehr Licht als Martin und so fällt mir auf, dass der Schutt auf der einen Seite leicht verrutscht ist.
Nach einer kurzen Wühlarbeit gelingt es mir der Durchbruch zu einem Stollenzugang. Ich quetsche mich durch und eine morbide Reise in den Untergrund nimmt seinen lauf. Der Stollen ist sehr fragil, bis zu knapp 2m hoch und verläuft abwärts. Nach einiger Zeit erreiche ich eine stützende Holzkonstruktion, die in einem Zustand der Auflösung begriffen ist. Es geht weiter abwärts. Nach weiteren Metern verlässt der Stollen den Felsen und geht in Erd- und Lehmbereich über. Hier ist äußerste Vorsicht angesagt. Dieser Abschnitt ist extrem einsturzgefährdet. Nach weiteren Metern scheint der Tunnel dann auch zu enden.

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Lokalisierung : Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst / Expedition 2015: Martin und Peter
[Fotos & Text: copyright by Peter Ernst]

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